DSL Geschwindigkeitstest
Die modernen DSL Tarife kommen oftmals mit sehr hohen Geschwindigkeiten und Bandbreiten daher. Aber die tatsächliche Nutzbarkeit und Geschwindigkeit der DSL-Leitungen weicht von den vereinbarten Stärken durchaus ab. Um rauszufinden, was für eine Geschwindigkeit die eigene DSL Leitung wirklich hat, empfiehlt sich ein DSL Geschwindigkeitstest. Auf diese Weise kann man den Versatz zwischen Leitungskasten und Hausleitung untersuchen und unter Umständen beim Provider anmahnen.
DSL Geschwindigkeiten in den AGBs herabgesenkt
Große Provider wie die deutsche Telekom, Vodafone oder O2 bieten bereits seit einigen Monaten Leitungen an, von denen man vor zwei Jahren nur träumen konnte. Eine Bandbreite von 50 Mbit/s ist genauso wenig unrealistisch wie die Flatrates. Allerdings gibt es ein technisches Problem, über das sich wenig Kunden bewusst sind. Die 50 Mbit/s Leitung gilt nämlich nicht bis zum Hauseingang. Vielmehr handelt es sich um die zur Verfügung gestellte Bandbreite bis zum nächstgelegenen Leitungskasten. Von hier aus können bis zu 50% der eigentlichen Leitungsstärke verloren gehen. Das heißt, man zahlt doppelt so viel wie eigentlich benötigt. Hier sichern sich die Provider bereits in ihren AGBs ab. Bei Kabel Anbietern wie Kabel Deutschland erhält man oftmals eine höhere reelle Leistung.
Um die tatsächliche DSL Geschwindigkeit der eigenen DSL-Leitung ermitteln zu können, gibt es verschiedene Tools im World Wide Web. Der Klassiker zur Prüfung ist wohl ein DSL-Geschwindigkeitstest. Dabei geht man auf eine Webseite und aktiviert ein bestimmtes Programm. Nun werden Dateien von unterschiedlichen Quellen heruntergeladen. Das Programm ermittelt vollautomatisch die Downloadgeschwindigkeiten und fassen sie zu einem Durchschnitt zusammen. Anschließend erhält der Nutzer eine Übersicht über seine tatsächliche Leistungsstärke. Nun kann man auch bei einem zu hohen Versatz den eigenen Provider anschreiben um eventuelle Nachforderungen zu stellen.